INTERNATIONALES    NETZWERK

D I S K U R S E T H I K

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P R Ä S E N T A T I O N

 

 

 

Seit 2006 veranstaltet die Stiftung ICALA (Río Cuarto, Argentinien) die jährliche Kolloquien über Diskursethik, an denen Spezialisten aus Lateinamerika und Europa teilgenommen haben. Einige dieser Symposien wurden von der Alexander von Humboldt-Stiftung (Bonn, Deutschland), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD (Bonn, Deutschland), dem Nationalen Rat Argentiniens für wissenschaftliche und technische Forschung (CONICET)  und dem Fond für  Wissenschaftliche und Technologische Forschung (FONCyT) teilweise finanziell unterstützt.

 

Während dieser Kolloquien wurden Fragen der Begründung und der Anwendung von moralischen Normen aus der Sicht der Diskursethik erörtert, sowie mit der Transzendentalpragmatik und der Universalpragmatik zusammenhängende Themen. Weiterhin kamen auch der Dialog mit anderen ethischen Theorien und das interdisziplinären Denken zu Wort, und es gab Raum zur Reflexion über Sonderthemen wie "deliberative Demokratie" oder "Ethik und Religion."
 

I Lateinamerikanisches Kolloquium über Diskursethik, 30. Oktober 2006

 

Eines der Ergebnisse der Dialoge im Rahmen dieser Kolloquien war Idee der Schaffung eines "Internationalen Netzwerks über Diskursethik", zu dem Zweck den Austausch von Informationen zu verbessern und die Diskussion und den internationalen Austausch zwischen Spezialisten zu fördern, die sich mit der Diskursethik und verwandten Themen beschäftigen. Das Netzwerk wurde am 4. November 2011 in der Stiftung ICALA, in Río Cuarto, Argentinien, gegründet. Die Professoren Jürgen Habermas und Karl-Otto Apel haben die Schirmherrschaft übernommen.

 

Das Internationale Netzwerk über Diskursethik (RED) ist eine wissenschaftliche Vereinigung. Als solche ist sie gemeinnützig und unabhängig von politischen Institutionen und ideologischen Doktrinen. Zu den Zielen des Internationalen Netzwerks für Diskursethik (RED) gehört es

-          dem allgemeinen (szientistischen) Trend, praktische Fragen in technische Probleme umzudeuten, durch theoretische und praktische Förderung der Diskursethik entgegenzuwirken, 

-          dazu beizutragen, dass die Diskursethik als wichtige Stimme in der demokratisch öffentlichen Deliberation wahrgenommen wird,

-          den kritischen Dialog zwischen der Diskursethik und anderen ethischen-philosophischen Theorien und Strömungen zu fördern,

-          einen akademischen Bereich zu schaffen für die Begegnung und Zusammenarbeit aller Interessierten an der Forschung der Diskursethik und der Diskussion der mit ihr in Beziehung stehenden Themen und Probleme, durch:

    die regelmäßige Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Zeitschrift;

    die Organisation von Kongressen, Konferenzen, Symposien, etc. über Diskursethik;

    die Veröffentlichung von mit der Diskursethik zusammenhängenden Forschungsergebnissen;

    die Organisation von nationalen und internationalen Forschungsprojekten;

    die Übersetzungen von relevanten Texten;

    die Veröffentlichung eines internationalen bibliographischen Repertoires über Diskursethik.

 

IV Lateinamerikanisches Kolloquium über Diskursethik, 2009